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Es ist ein Schnitter, der heißt Tod

anonyme
Langue: allemand


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[1637]

Hans Holbein il Giovane: Tod und der Krämer, incisione a stampa, 1538.
Hans Holbein il Giovane: Tod und der Krämer, incisione a stampa, 1538.


Il testo e la melodia provengono da un foglio volante del 1638 recante la seguente dicitura: Ein schöns Meyenlied, wie der Menschenschnitter, der Todt, die Blumen ohn Underschid abmehet ("Un bel cantar di maggio, ovvero come la falciatrice degli uomini, la morte, falcia gli uomini senza differenza"). Sullo stesso foglio è annotato a mano: Schnitterlied, gesungen zue Regensburg da ein hochadelige junge Bluemen ohnversehen abgebrochen im Jenner 1637. Gedichted im Jahr 1637 ("Canzone del falciatore, cantata a Regensburg quando un giovane dell'alta nobiltà aveva senza pensarci spezzato dei fiori nel gennaio del 1637. Composta nell'anno 1637"). Anche questa canzone proviene dall'epoca della guerra dei Trent'anni; fu pubblicata per la prima volta in Röhrich/Brednich, Deutsche Volkslieder, p. 143.

Il testo è in grafia modernizzata. Si tratta di una canzone allegorica delle vittime della guerra ("fiori di tutti i colori") che vengono falciate dalla morte, indifferentemente ed anche se rivestono corone imperiali.

Divenuto un testo classico, è stato messo in musica dai più importanti compositori tedeschi. In base all'autorità del Liederarchiv, il testo risulta essere stato musicato da Johannes Brahms, Jan Karol Gall, Felix Mendelssohn-Bartholdy ed altri. E' stato cantato, tra gli altri, dal sommo Dietrich Fischer-Dieskau.
Es ist ein Schnitter,
Der heißt Tod,
Hat G'walt vom großen Gott.
Heut wetzt er das Messer,
Es schneidt schon viel besser,
Bald wird er drein schneiden,
Wir müßens schon leiden.
Hüt dich, schöns Blümelein!

Was heut noch grün
Und frisch dasteht,
Wird morgen weggemäht:
Die edel Narzissel,
Die himmlische Schlüssel,
Die schöne Hyazinthen,
Die türkischen Winden.
Hüt dich, schöns Blümelein!

Viel hunderttausend
Ungezählt,
Was unter die Sichel fällt:
Rot Rosen, weiß Lilien,
Beid wird er austilgen;
Ihr Kaiserkronen,
Man wird euch nicht schonen.
Hüt dich, schöns Blümelein!

Trutz Tod, komm her,
Ich fürcht dich nit!
Komm her und tu den Schnitt!
Wenn er mich verletzet,
So werd ich versetzet
In himmlischen Garten,
Darauf will ich warten.
Freu dich, schöns Blümelein!

envoyé par Riccardo Venturi - 17/5/2005 - 01:40




Langue: italien

Versione italiana di Riccardo Venturi
18 maggio 2005
C'E' UN FALCIATORE CHE SI CHIAMA MORTE

C'è un falciatore
che si chiama Morte:
la sua forza gli viene dal gran Dio.
Oggi affila la lama
e falcia già assai meglio:
presto sarà pronta per mietere,
già dobbiamo prepararci.
stai attento, bel fiorellino!

Ciò che oggi è qua
fresco e verde
domani sarà mietuto:
i nobili narcisi,
le celesti primule,
i bei giacinti,
i convolvoli turchi.
Stai attento, bel fiorellino!

E sono a centinaia di migliaia,
non si contano
coloro che cadono sotto la falce:
rose rosse, gigli bianchi,
entrambi saranno estirpati;
E voi, o corone imperiali,
non sarete risparmiate.
Stai attento, bel fiorellino!

Morte ostinata, vieni pure,
io non ho paura di te!
Vieni qui e falcia pure!
E se lei mi ferisce
allora sarò spedito
nel giardino celeste,
là dove attendrò.
Rallegrati, bel fiorellino!

18/5/2005 - 14:37




Langue: allemand

Una versione più completa proveniente da de.wikisource:
Es ist ein Schnitter, heißt der Tod, hat Gwalt vom großen Gott.
Heut wetzt er das Messer, es geht schon viel besser,
bald wird er drein schneiden, wir müssen's nur leiden.
Hüt dich, schöns Blümelein!

Was jetzt noch grün und frisch dasteht, wird morgen weg gemäht:
die edel Narzissel, die englische Schlüssel,
die schön Hyazinth, der Türkische Bünd:
Hüt dich, schöns Blümelein!

Viel hunderttausend ungezählt, da unter die Sichel hinfällt:
rot Rosen, weiß Lilien, beid wird er austilgen;
ihr Kaiserkronen, man wird euch nicht schonen:
Hüt dich, schöns Blümelein!

So viel Maß-Lieb und Roßmarin schwelgt unter der Sichel dahin;
und Vergißmein nit, auch du mußt noch mit;
sinkt alles zur Erden, was wird nur draus werden?
Hüt dich, schöns Blümelein!

Der auserlesene Majeran, das zornige Rühr mich nit an,
auch du Tausendschön, man läßt dich nicht stehn,
es hilft da kein Bitten, heut werd ihr abschnitten.
Hüt dich, schöns Blümelein!

Es macht so gar kein Unterschied, geht alles in einem Schnitt:
der stolz Rittersporn und Blumen von Korn,
da liegens beisammen, man weiß kaum den Namen.
Hüt dich, schöns Blümelein!

Und wenn sie nun sind schnitten ab, so heißen sie alle Schabab,
ach wie sie da liegen, als wärens in Zügen
bald werden sie bleichen, all's Schöne muß weichen.
Hüt dich schöns Blümelein!

Trutz Tod, komm her, ich fürcht dich nit, komm her und tu ein Schnitt!
Wenn er mich verletzet, so werd ich versetzet,
ich will es erwarten, in himmlischen Garten.
Hüt dich, schöns Blümelein!

envoyé par Riccardo Venturi - 28/3/2007 - 19:09




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