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Spuk in der Kaserne

Manfred Greiffenhagen
Lingua: Tedesco


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[1944]
Versi di Manfred Greiffenhagen (Berlino 1896 – KZ Dachau 1945), ebreo, scrittore ed autore di cabaret, composti durante la sua detenzione a Theresienstadt.
Musica di Clio Montrey, compositrice polacco-canadese, scritta per lo spettacolo viennese “EntArteOpera”, dedicato nel 2015 alle operette e agli spettacoli di cabaret realizzati dai prigionieri a Theresienstadt.
Trovo il testo sul bel lavoro di Christian Hörburger intitolato “Nihilisten - Pazifisten – Nestbeschmutzer. Gesichtete Zeit im Spiegel des Kabaretts”, 1993.

EntArteOpera


Internato a Theresienstadt, Manfred Greiffenhagen scrisse molti dei testi delle piéces teatrali e musicali messe in scena nel campo-ghetto. Come molti artisti ebrei lì rinchiusi – tra i quali il noto attore Kurt Gerron – fu costretto dagli aguzzini a prestarsi nel documentario di propaganda “Der Führer schenkt den Juden eine Stadt”, confezionato dai nazisti per far credere alla Croce Rossa che Theresienstadt fosse un insediamento modello per la popolazione di fede ebraica, mentre non si trattava d’altro che di un campo di transito verso Auschwitz. Basti pensare che “Il Führer dona una città agli ebrei” (il cui titolo ufficiale è “Theresienstadt. Un documentario dall’area dell’insediamento ebraico”) fu prodotto nel settembre del 1944 e che alla fine di ottobre il ghetto-prigione era già stato liquidato.



Il regista Kurt Gerron, Manfred Greiffenhagen e quasi tutti quelli che vi comparvero, poche settimane dopo furono eliminati ad Auschwitz e Dachau. Di tutti coloro che comparirono in quel documentario di propaganda, gli unici a sopravvivere furono i musicisti Martin Roman ed Heinz Jakob "Coco" Schumann.
In einer Stadt, von allem abgeschlossen,
In einem Land, das vielen heut noch fremd,
In einer Welt, in der viel Tränen flossen,
In einer Zeit, die alles in uns hemmt,
Erscheinen wir in festlich hellem Rahmen,
Vor Ihnen, meine werten Herrn und Damen.

Den jungen Menschenkindern, die sich fanden
Sie zu erfreuen, sei deshalb gedankt,
Sie haben selbst schon viel zu gut verstanden,
Was diese Zeit und was ihr Geist verlangt.
Doch mit dem Rechte ihrer jungen Jahre
Erblicken sie im Frohsinn nur das Wahre.

Wer wollte ihnen auch das Recht bestreiten,
Zu singen und im Tanze sich zu drehn,
Der vielbeliebte Hinweis auf die Zeiten
War stets bei denen nur, die abseits stehn:
Es läßt sich leicht von fern mit billgen Mitteln
Verständnislos an einer Leistung kritteln.

Sie haben sich nach ihren Arbeitsstunden
Die Lieder und die Tänze einstudiert,
Und echte Freude haben sie empfunden,
Als man mit ihnen dieses Spiel probiert.
Was so entstand - wer wollt es kritisch trennen -,
Ist das Produkt von Wollen und von Können.

Sie wollen Ihnen heute gar nichts zeigen,
Sie spielen für sich selbst das kleine Spiel,
Sie tanzen unbeschwert den muntern Reigen,
Das Publikum bekümmert sie nicht viel,
Wobei Sie keineswegs vergessen wollen,
Den Beifall, den so gern man hört, zu zollen.

Nun wird es Nacht, es leuchten schon die Sterne,
Es schläft die Stadt, fast jede Arbeit ruht,
Und nur ein Scherz, ein Spuk in der Kaserne,
Dringt in die Stille, voller Übermut.
Es geht ein Posten pflichtgemäß die Runde,
Das Spiel beginnt, es schlägt die Geisterstunde.

inviata da Bernart Bartleby - 7/10/2016 - 12:56



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