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L'Internationale

Eugène Pottier
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TEDESCO [10] / GERMAN [10]
Rot Front! Der Börsenjobber zittert,
es wackeln Geldschrank und Altar.
Rot Front! Die alte Fessel splittert,
das Eigentum ist in Gefahr.
Hände hoch, ihr auf der andern Seite!
Die Waffen nieder! Ausregiert!
Die alte Welt geht schmählich pleite:
Rot Front marschiert, Rot Front marschiert!

Vorwärts, hört die Signale!
Tritt gefasst, links, zwei, drei!
Die Internationale
ist unser Feldgeschrei!
Vorwärts, hört die Signale!
Tritt gefasst, links, zwei, drei!
Die Internationale
ist unser Feldgeschrei!

Rot Front! Die Jungfront an die Spitze!
Die Straße frei, du alte Welt!
Der Hammer dröhnt, die Sichel schneidet,
die Kette bricht, die Mauer fällt.
Her zu uns! Aus Dörfern und Fabriken
kommt, Genossen, reiht euch ein!
Die Kerker auf und die Kasernen:
Wer unten war, wird oben sein!

Vorwärts, hört die Signale!
Tritt gefasst, links, zwei, drei!
Die Internationale
ist unser Feldgeschrei!
Vorwärts, hört die Signale!
Tritt gefasst, links, zwei, drei!
Die Internationale
ist unser Feldgeschrei!
DIE INTERNATIONALE

Im Wahlkampf raufen die Parteien
um Krippen ihrer Republik.
Die Führer aller Farben schreien,
vom General zum Bolschewik.
Jede biedere Untertanserscheinung
schmeißt ihre Stimme in die Urne rein.
Du hast ein Amt und keine Meinung.
Dein Zettel muß dein Schicksal sein.

Völker hört die Zentrale.
Auf zum Wahlgefecht.
Die Internationale
der Bonzen die hat recht.

Es gilt den Klassenkampf, den echten.
Achtstundentag genügt uns schon.
In Schweiß und blut'gen Wortgefechten
behaupten wir den Groschenlohn.
Unser Mut ist nicht zu überbieten.
Mit Frankreich reden wir Fraktur.
Manchmal sind wir Antisemiten.
Wir halten streng auf Konjunktur.

Völker hört die Zentrale.
Auf zum Wahlgefecht.
Die Internationale
der Bonzen die hat recht.

Wir halten, was wir euch versprechen.
Wir bleiben unseren Wählern treu.
Zuwiderhandeln ist Verbrechen
an unserem Stolz, an der Partei.
Sollten wir uns einmal ändern
- wechselvoll ist das Geschick
dann legen wir in eure Hände
unser Mandat von selbst zurück.

Völker hört die Zentrale.
Auf zum Wahlgefecht.
Die Internationale
der Bonzen die hat recht.

Gewerkschaftsführer sind Verräter.
Allein es ist kein leerer Wahn:
Ihr braucht zum Klassenkampf Vertreter.
Drum einigt euch mit Amsterdam.
Parlamente wollen wir zerstören,
von innen schlagen kurz und klein.
Doch müssen sie uns erst gehören.
Darum, Genossen, wählt uns rein.

Völker hört die Zentrale.
Auf zum Wahlgefecht.
Die Internationale
der Bonzen die hat recht.

Die Freiheit rötet sich im Osten.
Das Staatsschiff lenkt unsere Partei.
Wer Mitglied ist, hat einen Posten.
Wer nicht, der bleibt zur Arbeit frei.
Nepp regiert und die Neppleut walten.
Arbeit macht das Leben süß.
Und alles bleibt beim guten alten.
Nur das Gefängnis wird zum Paradies.

Völker hört die Zentrale.
Auf zum Wahlgefecht
Die Internationale
der Bonzen die hat recht.

Hört auf und spart euch die Beweise.
Der Schwindel hält bei uns nicht dicht.
Partei ist Dunst und Fühertum ist - schscheinbar.
Stimmvieh zur Wahl. Wir wählen nicht.
Es rettet uns kein höh'res Wesen.
Kein Gott, kein Kaiser, kein Tribun.
Uns von dem Elend zu erlösen
müssen wir nun selber tun.

Völker hört die Signale.
Auf zum letzten Gefecht.
Die Internationale
erkämpft das Menschenrecht.


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