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Wo soll ich mich hinwenden (Arm Und Reich)‎

anonimo
Lingua: Tedesco

Lista delle versioni e commenti


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Vaters Land
(Hannes Wader)


‎[XVIII° secolo?]‎
Una canzone contro la guerra e i reclutamenti forzati che ha la sua origine presumibilmente nel 700.‎
Testi molto simili a questo si trovano anche durante tutto l’800 e fino alla prima guerra mondiale.‎

Interpretata, tra gli altri, da da Hein ed Oss Kröher (in “Soldatenlieder” del 1981) e da ‎‎Hannes Wader (in “Volkssänger” del 1975).‎

Hein & Oss‎


Hannes Wader‎


Wo soll ich mich hinwenden
Bei der betrubten Zeit?‎
An allen Ort und Enden
Ist nichts als Krieg und Streit.‎
Rekruten fanget man,‎
So viel man haben kann;‎
Soldat mus alles werden,‎
Es sei Knecht oder Mann.‎

Mit List hat man mich g’fangen
Als ich im Bette schlief;‎
Da kam der Hauptmann gegangen,‎
Ganz leise auf mich griff:‎
‎“Ei Bruder! Bist du da?‎
Von Herzen bin ich froh!‎
Steh’ nur auf, Soldat must werden,‎
Das ist nun einmal so!”‎

So bin ich nun gefangen,‎
Mit Eisen angelegt;‎
Als war’ ich durchgegangen.‎
So hat man mich belegt.‎
Ach Gott, verleih’ Geduld,‎
Ich bitt’ um deine Huld!‎
Mein Schicksal will ich tragen,‎
Vielleicht hab’ ich’s verschuld’t.‎

inviata da Bernart - 16/7/2013 - 16:16




Lingua: Tedesco

Altra versione, come interpretata per esempio da Hannes Wader
WO SOLL ICH MICH HINWENDEN

Wo soll ich mich hinwenden in dieser schlechten Zeit
An allen Orten und Enden ist nichts als Hass und Streit
Rekruten fanget man, soviel man haben kann –
Soldat muss alles werden, sei einer Knecht oder Mann
Soldat muss alles werden, sei einer Knecht oder Mann

Der Kaiser hat beschlossen, zu zieh'n in fremdes Land
Viel Krieger werden erschossen, getroffen von Feindes Hand
Das ist der Kriege Lauf, Regenten steigen auf –
Vieltausend von uns müssen ihr Leben geben drauf
Vieltausend von uns müssen ihr Leben geben drauf

Ade nun Vater und Mutter, ade mein lieber Freund
Muss mich zur Reise bequemen, noch auf die Festung heut'
Denn es regiert die Welt nur Falschheit und das Geld –
Der Reiche kann sich helfen, der Arme muss ins Feld
Der Reiche kann sich helfen, der Arme muss ins Feld!‎

inviata da Bernart - 16/7/2013 - 16:16




Lingua: Italiano

Versione italiana di Francesco Mazzocchi - prima versione
DOVE DEVO RIVOLGERMI
(POVERO E RICCO)‎

Dove devo rivolgermi
Nel tempo doloroso?‎
In ogni luogo e capo del mondo
Non c’è altro che guerra e lotta.‎
Si prendono reclute,‎
tutte quelle che si possono avere;‎
Devono diventare tutti soldati,‎
Siano ragazzi o uomini.‎

Con l’astuzia m’hanno preso
Quando dormivo nel letto;‎
Ed è arrivato il capitano,‎
Di soppiatto m’è piombato addosso:‎
‎“Ehi fratello! Sei qui?‎
Con tutto il cuore sono contento!‎
Alzati adesso, devi diventare soldato,‎
Adesso è così una buona volta!”‎

Così adesso sono prigioniero,‎
Messo ai ferri;‎
Quando sono scappato,‎
Così m’hanno punito.‎
Ah Dio, dammi la pazienza,‎
Io chiedo la tua grazia!‎
Voglio sopportare il mio destino,‎
Forse l’ho causato io.‎

inviata da Francesco Mazzocchi - 10/2/2019 - 15:13




Lingua: Italiano

Versione italiana di Francesco Mazzocchi - seconda versione
DOVE DEVO RIVOLGERMI

Dove devo rivolgermi in questo brutto tempo
In ogni luogo e capo del mondo c’è solo odio e lotta
Si prendono reclute, ‎tutte quelle che si possono avere –
Devono diventare tutti soldati,‎ siano ragazzi o uomini
Devono diventare tutti soldati,‎ siano ragazzi o uomini

Il Kaiser ha deciso, di andare in terra straniera
Molti combattenti sono stati uccisi, presi da mano nemica
Questo è il corso della guerra, i capi salgono –
Molte migliaia di noi devono dare per questo la vita
Molte migliaia di noi devono dare per questo la vita

Addio ora padre e madre, addio mio caro amico
Devo rassegnarmi al viaggio, ancora oggi al forte
Perché reggono il mondo solo la falsità e il denaro –
Il ricco può salvarsi, il povero deve finire sul campo
Il ricco può salvarsi, il povero deve finire sul campo!‎

10/2/2019 - 19:47




Lingua: Tedesco

Versione molto più lunga trovata su Volks Lieder Archiv, dove si conferma la datazione al 18° secolo e dove si indica come fonte il volume di F. W. von Ditfurth, "Fränkische Volkslieder, Teil II, Die weltlichen Lieder", edito nel 1855.
La versione è comprensiva dei significativi versi "´s regiert in der Welt die Falschheit und das Geld / der Reiche kann sich helfen, der Arme muss ins Feld" ("Al mondo le regole sono la menzogna e il denaro / i ricchi possono aiutare se stessi, i poveri no, son costretti a partire in guerra", concetto molto chiaro), presenti nei fogli volanti originari ma, per via sempre della censura, non nelle edizioni successive.
WO SOLL ICH MICH HINWENDEN IN DIESER SCHLECHTEN ZEIT

Wo soll ich mich hinwenden bei der betrübten Zeit
An allen Orten und Enden ist nichts als Krieg und Streit
Rekruten fanget man, so viel man haben kann;
Soldat muss alles werden, sei einer Knecht oder Mann
Soldat muss alles werden, es sei Knecht oder Mann.

Mit List hat man mich g’fangen, als ich im Bette schlief
Da kam der Hauptmann gegangen, ganz leise auf mich griff
Ei Bruder, bist du da? Von Herzen bin ich froh
Steh nur auf, Soldat musst werden, das ist nun einmal so

So bin ich nun gefangen, mit Eisen angelegt
Als wär ich durchgegangen, so hat man mich belegt
Ach Gott, verleih Geduld, ich bitt um deine Huld!
Mein Schicksal will ich tragen, vielleicht hab‘ ich’s verschuld’t

Der König hat’s beschlossen zu streiten für sein Land
viel Kinder werden erschossen durch der Feindlichen Hand
das ist des Krieges Lauf: Rekruten hebt man auf
viel tausend Kinder müssen ihr Leben geben drauf

Dem König muss ich dienen, solang ich’s Leben hab
wird‘ ich einmal erschossen, wirft man den Leib ins Grab
allwo in einer Schicht – ach Gott, erbarme dich! –
Viel Kamerad begraben; vielleicht betrifft’s auch mich!

Man hört Kanonen knallen, dass es die Luft erschallt
Viel tausend Brüder fallen, verlieren ihr‘ Gestalt
seufzen in ihrem Blut, das stromweise fließen tut
müssen den Geist aufgeben; o du unschuldig’s Blut

Ade nun, Vater und Mutter, ade mein lieber Freund
Muss mich zur Reis‘ begeben, zur Residenz noch heut
Der Himmel schütze euch! Wenn ich im Felde bleib
betet für meine Seele, dass sie komm‘ ins Himmelreich

Ach Vater, Schwester Bruder, stellt euer Weinen ein
Es kann nichts anderes helfen, Soldat muss ich jetzt sein
´s regiert in der Welt die Falschheit und das Geld
der Reiche kann sich helfen, der Arme muss ins Feld

Der Vater weint um seinen Sohn, die Mutter um ihr Kind
das Weib betrauert seinen Mann, seil sie geschieden sind
die Schwester um den Bruder, die Kinder um den Vater
das ist ein Lamentieren, dass man nicht hören kann

Mein Schätzlein steht von weitem, schaut mich ganz traurig an
Ich sag es allen Leuten, was sie mir Gut´s getan
Ob ich gleich fortmarschier, bleibt doch mein Herz bei dir
Und bis zum Tod ergeben, gib mir das dein´ dafür

Noch einen Kuss wirst geben zum Zeugnis deiner Treu
Ich geb‘ dir zwei dagegen und liebe dich aufs neu
Leb wohl, denk oft an mich! Und glaube sicherlich
Wenn ich einst wiederkomme, gewiss heirat ich dich.

Man hört die Vöglein singen, die liebliche Musik
Ich wünsch vor allen Dingen ein angenehmes Glück
Leb wohl, denk oft an mich! Und glaube sicherlich
Wenn ich einst wiederkomme, gewiss heirat‘ ich dich

inviata da B.B. - 5/5/2020 - 13:18



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