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Dat Leed van den Häftling Nr. 562

Oswald Andrae





[1978]
Text und Melodie: Oswald Andrae
Testo e musica: Oswald Andrae
Lyrics and music by Oswald Andrae

Interpretation: Joost Andrae
Interpretazione di Joost Andrae
Performed by Joost Andrae

Carl von Ossietzky. 1934, KZ Esterwegen.
Carl von Ossietzky. 1934, KZ Esterwegen.


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Il testo e le immagini sono riprodotte da questa pagina


Carl von Ossietzky 1889 - 1938, Deutscher Publizist und Pazifist

ossie562Carl von Ossietzky war Symbolfigur des Widerstandes gegen die Nazi-Diktatur.

Er wird am 3. Oktober 1889 in Hamburg geboren. Als Carl 2 Jahre alt ist, stirbt sein Vater. Bis zu seinem zehnten Lebensjahr wächst er bei einer Tante auf.

Nachdem seine schulische Laufbahn nicht so erfolgreich verläuft, beginnt er 1907 als Hilfsschreiber beim Amtsgericht in Hamburg. Am 19. August 1913 heiratet er Maud Hester Lichtfield-Words, Tochter eines britischen Offiziers und einer indischen Fürstin.

In der Weimarer Republik (1919 - 1933) wird Carl von Ossietzky zum bedeutendsten Publizisten.

Seit 1926 ist Carl von Ossietzky Redakteur für die politische Zeitschrift "Die Weltbühne", 1927 wird er Herausgeber dieser Zeitschrift. Carl von Ossietzky schreibt immer wieder gegen die geheime Aufrüstung der Reichswehr.

ossietarga1931 wird er zu 18 Monaten Gefängnis wegen "Landesverrats" verurteilt. Das Gnadengesuch seines Anwalts und zahlreicher Persönlichkeiten, unter anderem Thomas Mann und Albert Einstein, werden abgelehnt. Am 22. Dezember 1932 wird Carl von Ossietzky vorzeitig freigelassen.

Er schreibt weiter Aufsätze für die Weltbühne. Die Zeitschrift wird im März 1933 verboten. Freunde raten ihm, ins Ausland zu fliehen. Carl von Ossietzky lehnt ab. Am 27. Februar 1933 brennt der Reichstag, in derselben Nacht wird Carl von Ossietzky in seiner Wohnung verhaftet.

Am 6. April 1933 wird er vom Polizeigefängnis Alex in das KZ Sonnenburg gebracht und von dort kommt er am 15. Februar 1934 in das KZ Esterwegen. Hier soll Carl von Ossietzky physisch vernichtet (gebrochen) werden.

Seine Mithäftlinge helfen ihm immer wieder und retten ihm mehrfach das Leben. Seit 1934 setzt sich die Liga für Menschenrechte für einen Friedensnobelpreis für Carl von Ossietzky ein.

Am 23. November 1936 wird ihm der Friedensnobelpreis zugesprochen. Adolf Hitler verbietet ihm die Annahme des Nobelpreises und seine Ausreise wird abgelehnt.

Die Preisverleihung findet in Oslo ohne Carl von Ossietzky statt.

Carl von Ossietzky stirbt am 4. Mai 1938 im Krankenhaus in Berlin an den Folgen der schweren Misshandlungen im KZ und an den Folgen einer Tuberkulose. Es wird vermutet, dass er vorsätzlich mit Tuberkulose im Konzentrationslager infiziert wurde. Seit seiner Haftentlassung aus dem KZ Esterwegen stand Carl von Ossietzky unter Polizeiaufsicht.

Das Carl-von-Ossietzky-Lied

Der berühmteste Häftling im KZ Esterwegen war Carl von Ossietzky. Er hatte die Häftlingsnummer 562. Vielen Schülerinnen und Schülern der Grundschule Friedrichsfehn ist der Name Carl von Ossietzky bekannt.

Mehrere Eltern sind an der Universität Oldenburg, die den Namen Carl von Ossietzky Universität trägt, beschäftigt.

Viele Studenten und Studentinnen der Carl von Ossietzky Universität sind regelmäßig an der Schule eingesetzt.

Welcher Zusammenhang zwischen dem Emslandlager Esterwegen und Carl von Ossietzky besteht, ist den Kindern bisher aber nicht bewusst gewesen.
Eine ganz besondere Bedeutung hat für uns aber das Lied "Dat Leed van den Häftling Nr. 562".

Der niederdeutsche Schriftsteller Oswald Andrae (1926 - 1997) schrieb dieses Lied 1978 und widmete es seinem Sohn Joost, der genau an Carl von Ossietzkys Todestag, dem 4. Mai, geboren ist.

Eine der beiden Enkeltöchter Oswald Andraes besucht die 4. Klasse der Grundschule Friedrichsfehn.

Joost Andrae hat das Lied seines Vaters für die Grundschule Friedrichsfehn gesungen und aufgenommen.

Die Übersetzung ins Hochdeutsche stammt von Hannelore Andrae, der Witwe Oswald Andraes.

aus Was geschah in den Emslandlagern?

gedenksteinCarl von Ossietzky 1889 - 1938, pubblicista e pacifista tedesco

Carl von Ossietzky è stata una figura simbolo della resistenza alla dittatura nazista.

Era nato il 3 ottobre 1889 a Amburgo. Suo padre era morto quando aveva due anni; fino ai dieci anni di età crebbe presso una zia.

Poiché a scuola non andava molto bene, nel 1907 cominciò a lavorare come apprendista scrivano presso il tribunale amministrativo di Amburgo. Il 19 agosto 1913 sposò Maud Hester Lichtfield-Words, figlia di un ufficiale britannico e di una principessa indiana.

Durante la repubblica di Weimar (1919-1933) Carl von Ossietzky divenne il più importante pubblicista tedesco.

A partire dal 1926, Carl von Ossietzky divenne redattore della rivista politice "Die Weltbühne" ("Il teatro del mondo"), e nel 1927 ne divenne direttore. Carl von Ossietzky scrisse continuamente contro il riarmo segreto dell'esercito tedesco.

Nel 1931 fu condannato a 18 mesi di prigione per "tradimento nazionale". Le domande di grazia del suo avvocato e di numerose personalità, tra le quali Thomas Mann e Albert Einstein, furono respinte. Il 22 dicembre 1932 Carl von Ossietzky fu messo in libertà provvisoria.

Cominciò di nuovo a scrivere articoli per la Weltbühne, ma la rivista fu proibita nel marzo del 1933. Gli amici gli consigliarono di fuggire all'estero, ma Carl von Ossietzky si rifiutò di farlo. Il 27 febbraio 1933 si ebbe l'incendio del Reichstag; la stessa notte, Carl von Ossietzky venne arrestato nella sua abitazione.

Il 6 april 1933 fu tradotto dal carcere di polizia "Alex" nel campo di concentramento (KZ) di Sonnenburg, e il 15 febbraio 1934, infine, in quello di Esterwegen. Qui Carl von Ossietzky avrebbe dovuto essere fisicamente annientato.

I suoi compagni di prigionia lo aiutarono costantemente, e gli salvarono più volte la vita. Nello stesso 1934, la Lega per i Diritti dell'Uomo candidò Carl von Ossietzky al Premio Nobel per la pace.

Il 23 novembre 1936 gli fu assegnato il Premio Nobel per la Pace. Adolf Hitler in persona gli proibì di recarsi a riceverlo, e gli fu rifiutato l'espatrio.

La cerimonia per la consegna del premio ebbe luogo a Oslo in assenza di Carl von Ossietzky.

Moràì il 4 maggio 1938 nell'ospedale di Berlino in seguito ai gravissimi maltrattamenti subiti nel lager; era malato anche di tubercolosi. Si ebbe il sospetto che il bacillo della turbercolosi gli fosse stato iniettato apposta quando si trovava prigioniero nel campo di concentramento. Dopo il suo rilascio dal lager di Esterwegen, Carl von Ossietzky si trovava comunque sotto stretto controllo di polizia.

La canzone su Carl von Ossietzky

Carl von Ossietzky era il prigioniero più famoso del lager di Esterwegen. Aveva il numero 562. Attualmente, l'Università di Oldenburg gli è intitolata.

La canzone Dat Leed van den Häftling Nr. 562 riveste un'importanza del tutto particolare.

Fu scritta nel 1978 dallo scrittore e poeta Oswald Andrae (1926-1997), che la dedicò al figlio Joost, nato lo stesso giorno della morte di Carl von Ossietzky, il 4 maggio.

La traduzione in tedesco letterario è stata eseguita da Hannelore Andrae, la vedova di Oswald Andrae. [trad. rv]
En halv Dusend
un fief Dutzend
un denn noch
twee mal Een.
Kind, mien Kind,
tell dat tosamen,
denn hest de Tahl,
de ik meen.

Is en Tahl blots,
is en Tahl blots.
Schriev se up.
Kind, hest sehn?
Disse Tahl,
dat weer de Nummer,
weer de Nummer,
de ik meen.

Weer en Nummer,
blots en Nummer.
Van ganz veel
weer't man een.
So veel Nummers
up de Jacken
van de Minsken
de ik meen.

Weren Minsken
insperrt Minsken.
Hitler harr't
Regiment;
man se glöwen,
wat se glöwen,
- foltert, slaan,
vergast, verbrennt.

Männich Christ
und Kommunisten,
Sozial-
demokrat,
Jöden, Zentrum,
Pazifisten:
"Schutzhaft", KZ,
Moorsoldat.

In't KZ
van Esterwegen,
- Kind, nümms kann't
nu verstahn! -,
Hebbt se Carl von
Ossietzky
elennig to-
samenslaan.

Nägn-tein-hun-nert-
acht-un-dar-tig.
veerten Mai
in Berlin:
ünner Upsicht
van d'Gestapo
schräwen se sien
Dodenschien.

Fief-hun-nert-un-
twee-un-seß-tig
weer sien Nummer
mal wään.
Den Nobelpries
för den Fräden
krääg de Häftling,
de ik meen.

Gegen Unrecht
harr he sträden.
Mien Kind,
vergäät dat nicht:
Waak wään, handeln
för den Fräden,
denn dat Woort al-
leen helpt nicht.

Waak wään, handeln
för den Fräden,
denn dat Woort al-
leen helpt nicht.

inviata da Marcia Rosati - 2/11/2007 - 01:34




Lingua: Tedesco

Deutsche Übersetzung von Hannelore Andrae
Traduzione in tedesco letterario di Hannelore Andrae
Standard German version by Hannelore Andrae

Was geschah in den Emslandlagern?
DAS LIED VOM HÄFTLING NR. 562

Einhalb Tausend
und fünf Dutzend
und dann noch
zweimal eins,
Kind, mein Kind,
zähl das zusammen,
dann hast du die Zahl,
die ich meine.

Es ist eine Zahl nur,
nur eine Zahl.
Schreib sie auf,
Kind, hast du's gesehen?
Diese Zahl
war die Nummer,
war die Nummer,
die ich meine.

War 'ne Nummer,
bloß 'ne Nummer,
von ganz vielen
war's nur eine,
so viel Nummern
auf den Jacken
von den Menschen,
die ich meine.

Es waren Menschen,
eingesperrte Menschen,
Hitler hatte das
Regiment,
aber sie glaubten,
was sie glaubten,
- gefoltert, geschlagen,
vergast, verbrannt.

Viele Christen und
Kommunisten,
Sozial-
demokrat,
Juden, Zentrum,
Pazifisten:
"Schutzhaft", KZ
Moorsoldat.

Im KZ von
Esterwegen,
- Kind, niemand kann's
nun verstehn! -
haben sie Carl von
Ossietzky
elendig
zusammengeschlagen.

Neun-zehn-hun-dert
acht-und-drei-ßig
vierter Mai
in Berlin
unter Aufsicht
der Gestapo
schrieben sie seinen
Totenschein.

Fünf-hun-dert-und
zwei-und-sech-zig
war seine Nummer
mal gewesen.
Den Nobelpreis
für den Frieden
bekam der Häftling,
den ich meine.

Gegen Unrecht
hatte er gekämpft,
mein Kind, ver-
giss das nicht:
Wach sein, handeln
für den Frieden,
denn das Wort
allein hilft nicht.

Wach sein, handeln
für den Frieden,
denn das Wort
allein hilft nicht.

inviata da Riccardo Venturi - 2/11/2007 - 01:54




Lingua: Italiano

Versione italiana di Riccardo Venturi
Dalla versione tedesca standard
2 novembre 2007
LA CANZONE DEL PRIGIONIERO N° 562

Millecinquecento
e cinque dozzine
e poi ancora
due volte tanto,
ragazzo, ragazzo mio
contali tutti assieme
e avrai il numero
di cui parlo.

E' solo un numero,
solo un numero.
Scrivilo, ragazzo,
hai visto?
Questo numero
era il numero,
era il numero
di cui parlo.

Era un numero,
solo un numero,
in mezzo a tanti
era solo uno,
tanti numeri
sulle giacche
di quegli uomini
di cui parlo.

Erano uomini,
uomini rinchiusi,
Hitler aveva
il potere
ma loro credevano,
in qualcosa credevano
- frustati, picchiati,
gassati, bruciati.

Tanti cristiani
e comunisti,
socialisti
democratici,
ebrei, centristi,
pacifisti:
"prigioniero speciale", KZ,
soldato del pantano.

Nel lager
di Esterwegen,
ragazzo, nessuno
potrà mai capire!,
Carl von
Ossietzky
lo hanno pestato e ridotto
in condizioni pietose.

Mil-le-no-ve-cen-to
tren-ta-sei
quattro maggio
a Berlino
sotto sorveglianza
della Gestapo
gli hanno scritto il suo
certificato di morte.

Cin-que-cen-to
ses-san-ta-due
era il suo numero
una volta.
Il premio Nobel
per la pace
lo ricevette quel prigioniero
di cui parlo.

Si era battuto
contro l'ingiustizia,
ragazzo mio, non
te ne scordare:
stare all'erta, agire
per la pace,
perché la parola
da sola non basta.

Stare all'erta, agire
per la pace,
perché la parola
da sola non basta.

2/11/2007 - 16:51




Lingua: Inglese

English Version as written and sung by Iain Mackintosh
Versione inglese scritta e interpretata da Iain Mackintosh
Englische Fassung, von Iain Mackintosh geschrieben und gesungen

Album: Straight To The Point [1979]

Iain Mackintosh.
Iain Mackintosh.


Written by the German and Platt-Deutsch poet Oswald Andrae. This was translated and reworked into English by Iain MacKintosh from whom I learned it. - This song is vitally important. When I went to school I was given the impression that fascism and nazism were the invention of a psychopath called Adolf Hitler who had a pathological hatred of Jews but, as he was dead, we had nothing to fear. This type of obscuring of the truth is dangerously naive as events in Turkey, Latin America and South Africa prove. (Notes Dick Gaughan, 'A Different Kind of Love Song')

Ossietzky, Carl von (b. Oct. 3, 1888, Hamburg - d. May 4, 1938, Berlin), German journalist and pacifist, winner of the Nobel Prize for Peace for 1935. In 1912 Ossietzky joined the German Peace Society but was conscripted into the army and served throughout World War I. In 1920 he became the society's secretary in Berlin. Ossietzky helped to found the Nie Wieder Krieg (No More War) organization in 1922 and became editor of the Weltbühne, a liberal political weekly, in 1927, where in a series of articles he unmasked the Reichswehr leaders' secret preparations for rearmament. Accused of treason, Ossietzky was sentenced to 18 months' imprisonment but was granted amnesty in December 1932. When Hitler became Chancellor, Ossietzky had resumed his editorship. Steadfastly refusing to flee Germany, he was arrested on Feb. 28, 1933, and sent to Papenburg concentration camp. He was transferred in May 1936 to a prison hospital and then to a private hospital, where he died of tuberculosis. On Nov. 24, 1936, Ossietzky was awarded the Nobel Prize for Peace for 1935. The award was interpreted as an expression of worldwide censure of Nazism. Hitler's reply was a decree forbidding Germans to accept any Nobel Prize. (Encyclopaedia Britannica, vol 8, 1031)
PRISONER 562

Half a thousand, half a hundred
Six times two, pick up your pen
Child, my child, count it up now
That's the number that I mean

It's a number, just a number
Write it down, child, while you can
Understand it and remember
That's the number they gave a man

It's a number, just a number
One of hundreds, a sign of shame
Each man's jacket had a number
Men had numbers, none had names

Hitler's system took their freedom
Took them prisoner one by one
For the courage of their convictions
They were tortured, gassed and burned

They took Communist, they took pacifist
They took social democrat
Jew and Christian all were prisoner
In the concentration camp

To the camp of Esterwegen
Listen, child and understand
They took Carl von Ossietzky
They broke his body, not his mind

In Berlin upon the fourth of May
Nineteen-hundred and thirty-eight
The Gestapo with its treatment
Signed his death certificate

Five-six-two, his prison number
Listen, child, I beg you please
Keep in mind, always remember
He got the Nobel Prize for Peace

In the struggle against injustice
He fought hard and he fought long
Child, remember Ossietzky
Peace won't come by words alone

inviata da Marcia Rosati - 2/11/2007 - 01:58




Lingua: Esperanto

Versione in esperanto di Nicola Ruggiero
Esperantigis Nicola Ruggiero laŭ la itala traduko de Riccardo Venturi, kiu siavice uzis la version en laŭnorma germana
LA KANZONO DE LA PRIZONULO N° 562

Mil kvincent
kaj kvin dekduoj
kaj poste ankoraŭ
dufoje,
knabo, mia knabo
kalkulu ĉiujn kune
kaj vi havos la nombron
pri kiu mi parolas.

Ĝi estas nombro,
nur nombro.
Skribu ĝin, knabo,
ĉu vi vidis?
Tiu ĉi nombro
estis la nombro,
estis la nombro
pri kiu mi parolas.

Ĝi estis nombro,
nur nombro,
meze de multaj
estis nur unu,
multaj nombroj
ĉe la jakoj
de tiuj homoj
pri kiuj mi parolas.

Estis homoj,
homoj enfermitaj,
Hitler havis
la povon
sed ili kredis,
en io ili kredis
- vipitaj, batitaj,
gasmurditaj, bruligitaj.

Multaj kristanoj
kaj komunistoj,
socialistoj
demokratoj,
hebreoj, centristoj,
pacistoj:
"prizonulo speciala", KZ,
soldato de la ŝlimejo.

En la koncentrejo
de Esterwegen,
knabo, neniu
povos iam ajn kompreni!,
Carl von
Ossietzky
estis batita kaj igita
al kompatindaj kondiĉoj

Mil naŭ-cent
tri-dek ses
kvaran de Majo
en Berlino
sub kontrolado
de la Gestapo
oni skribis al li lian
mort-ateston.

Kvin-cent
ses-dek du
estis lia nombro
iam.
La Nobel-premion
por la paco
ricevis tiu prizonulo
pri kiu mi parolas.

Li batalis
kontraŭ la maljusteco,
mia knabo,
ne forgesu:
esti viglaj, agi
por la paco,
ĉar la vorto
sola ne sufiĉas.

Esti viglaj, agi
por la paco,
ĉar la vorto
sola ne sufiĉas.

inviata da Nicola Ruggiero - 2/11/2007 - 19:16




Lingua: Francese

Versione francese di Riccardo Venturi, 2 novembre 2007
Version française de Riccardo Venturi, 2 novembre 2007
LA CHANSON DU PRISONNIER N° 562

Quinze cents
et cinq douzaines
et puis encore
deux fois plus,
compte-les, fils,
tous ensemble,
tu as le nombre
dont je parle.

Et ce n'est
qu'un nombre,
écris-le donc,
tu as vu?
Et c'était bien
ce nombre
le numéro
dont je parle.

Ce n'était
qu'un numéro
parmi tants
il n'était qu'un,
tant de numé-
ros sur les vestes
de ces hommes
dont je parle.

C'étaient pri-
sonniers, ces hommes,
Hitler avait
pris le pouvoir,
ils croyaient
en quelque chose,
battus, fouettés,
gazés, brûlés.

Tant de chrétiens
et communistes,
socialistes
démocrates,
juifs, centristes,
pacifistes,
"spéciaux", KZ
soldats du marais.

Dans le champ
d'Esterwegen,
personne ne
comprendra jamais!
Ils ont pris Carl
von Ossietzky,
l'ont pris et
battu à mort.

Dix-neuf-cents
tren-te-six
quatre mai
à Berlin
sous contrôle
de la Gestapo
on lui a écrit son
certifié de mort.

Cinq-cents
soi-xan-te-deux
c'était un' fois
son numéro.
Le prix Nobel
pour la paix
on l'a donné à
ce prisonnier-là.

Il s'était battu
contre l'injustice,
mon enfant,
ne l'oublies pas!
Veiller, agir
pour la paix,
car le mot
ne suffit pas.

Veiller, agir
pour la paix,
car le mot
ne suffit pas.

2/11/2007 - 22:14


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